Pflegeleicht und ökologisch wertvoll – Wildblumen im Garten

Statt Steinwüste bunte Blumenpracht – Wildblumen im Garten

Steinreich statt artenreich – ist zur Zeit der Trend im Vorgarten. Der geringe Pflegeaufwand steht im Vordergrund. Ganz ohne Pflege geht es aber auch hier nicht.

WildblumenÄhnlich pflegeleicht ist ein Wildblumenbeet. Anlegen, einsähen, ein- bis zweimal im Jahr mähen – fertig.

 

Anlegen kann man ein Wildblumenbeet oder gleich eine ganze Wildblumenwiese.

Wildblumen mögen es mager und eher trocken. Schwere nährstoffreiche Böden sollten mit Sand und etwas Kies aufbereitet werden. Sind noch viele Nährstoffe im Boden, wird sich zuerst eine sogenannte „Fettblumenwiese“ bilden. Kräftige grüne Gräser, Löwenzahn und Margeriten beherrschen hier das Bild. Einfach nicht düngen und das Schnittgut nach dem Mähen entfernen, um eine Anreicherung mit Nährstoffen zu vermeiden. Mit der Zeit entsteht so eine ökologisch wertvolle, bunte „Magerwiese“.

 

 

AussaatWildblumenwiese

Im Handel gibt es eine große Auswahl an Wildblumenmischungen. Streuen Sie die Mischung auf dem vorbereiteten Boden aus (ca. 5 g pro m²). Den Blumensamen leicht unterrechen und die Erde etwas anfeuchten.

Setzt sich anfangs zu viel „Unkraut“ durch, kann einmal gemäht werden. Die Wildblumen werden dabei zwar auch eingekürzt, erholen sich aber schnell.Bunter Strauß aus Wildblumen

Pflege

Ein- bis zweimal jährlich mähen. Im Herbst nicht zu früh mähen, der Samen fürs nächste Jahr muss sich erst ausbilden und ausstreuen können. Bei ungewöhnlich langen heißen Trockenperioden etwas wässern.

Ansonsten einfach zurücklehnen und genießen – Ihre Blumenwiese wird von Jahr zu Jahr schöner und artenreicher.

 

 

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Bilder: chulja – Fotolia, Marina Lohrbach – Fotolia, Judith Dzierzawa – Fotolia